Angehörigenkonzept

Konzept zur Angehörigenarbeit
Copyright
Das hier beschriebene Angehörigenkonzept des Senioren- und Pflegeheim Horänder, seine Inhalte (Texte und Bilder), unterliegen dem Copyright. Jede Veröffentlichung oder Weiterverwendung, auch auszugsweise, ist ohne vorherige schriftliche Einverständniserklärung des Eigentümers nicht gestattet.

 

Inhaltsverzeichnis

 

 

1. Bedeutung Angehöriger in der stationären Pflege
Anders als in der ambulanten Altenpflege bietet die stationäre Betreuung i.d.R. eine Vollversorgung des Senioren an. Unsere Mitarbeiter gewährleisten "rund um die Uhr" eine optimale Betreuung und Pflege. 
 
(Der Anteil der Angehörigen am Erfolg der Pflege ist sehr groß. Sie verfügen über wichtige Informationen etwa zur Lebensweise des Bewohners, zu seinen Vorlieben und zu seinen Abneigungen. Sie können den Bewohner außerdem dazu motivieren, unangenehme Einschnitte in die Lebensqualität hinzunehmen, wenn sich diese zwingend aus dem Krankheitsbild ergeben. Zudem bieten Angehörige Halt in schwierigen Lebenssituationen, wie etwa in den ersten Wochen nach dem Heimeinzug.)
Oftmals brauchen auch Angehörige selbst Hilfe, etwa bei der Verarbeitung emotionaler Belastungen. Wir wissen aus Erfahrung, wie groß die seelischen Nöte sind, wenn der Bewohner im Sterben liegt oder sich dessen Persönlichkeit aufgrund einer dementiellen Erkrankung massiv verändert.
  Alle in diesem Konzept definierten Vorgaben setzen voraus, dass der Bewohner einem Informationstransfer an seine Angehörigen zustimmt. Ansonsten dürfen wir aufgrund des Datenschutzes keine Angaben machen.

 

2. Informationsschwerpunkte
Eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit den Angehörigen kann nur gelingen, wenn beide Seiten Informationen austauschen. Zudem schafft die regelmäßige Kommunikation Transparenz und letztlich Vertrauen. Wir informieren und beraten daher die Angehörigen zu einer Vielzahl verschiedener Schwerpunkte:

 

2.1 Pflege- und Betreuungskonzept / Pflegeleitbild:
Unsere Konzepte hängen auf allen Wohnbereichen aus. Selbstverständlich beantworten wir auch gerne bei Bedarf umfassend Ihre Fragen.
Die Angehörigen können sich jederzeit bei der Fortentwicklung unserer Konzepte beteiligen, etwa im Rahmen eines Workshops. Das Gesamtkonzept findet sich auch in jedem Anhang zum Heimvertrag.

 

2.2 Leistungen der Einrichtung
Unser aktueller Prospekt gibt unser Leistungsspektrum wieder. Auf Wunsch erhalten Sie gerne ein Exemplar.

Wir versuchen, den Wünschen und Ansprüchen der Angehörigen an die Pflege und Betreuung in unserem Hause wann immer möglich gerecht zu werden. Jedoch sind uns bei der Leistungserbringung oftmals Grenzen durch die Kostenträger gesetzt, die wir Ihnen gerne im Detail näher erläutern.

 

2.3 Gesundheitszustand und Pflegebedarf des Bewohners
Sofern der Bewohner / Betreuer zustimmt, werden die Angehörigen über dessen Gesundheitszustand und die daraus folgenden Pflegemaßnahmen auf Wunsch informiert.
Wir beschreiben den Verlauf der Krankheit aus pflegerischer Sicht. In groben Zügen verdeutlichen wir, mit welchen kognitiven und körperlichen Ausfällen zu rechnen sein wird. Diese Punkte werden ggf. in Abwesenheit des Bewohners vertieft und auf Wunsch durch den Einrichtungsleiter genauer erläutert.
 
Wir zeigen auf, wie der Bewohner durch eigenes Handeln den Krankheitsverlauf beeinflussen kann und verdeutlichen, wie wichtig die Hilfe der Angehörigen ist, wenn der Bewohner täglich zur Kooperation motiviert werden muss. Dieses etwa, wenn der Bewohner das Rauchen aufgeben soll oder eine Diät halten muss.
Wir gewähren ggf. Einblick in die Pflegedokumentation, um den Versorgungsbedarf transparent zu machen (wenden Sie sich hierzu bitte an die Einrichtungsleitung).

 

2.4 Finanzielle Aspekte:
Die Angehörigen erhalten Auskunft über  das System der Pflegeversicherung, den Pflegegraden, der Pflegesätze und die Zusammensetzung der Kosten , aber auch zur Pflegereform (Pflegestärkungsgesetz) usw. und auf welche Leistungen der Bewohner Anspruch aus der Pflegeversicherung hat.
Gemeinsam klären wir, ob die Leistungen aus der Pflegeversicherung und die Rentenzahlungen für die Finanzierung ausreichen oder ob private Zuzahlungen erforderlich sind.
Wir prüfen, ob der Bewohner Anspruch auf andere staatliche Sozialleistungen hat, etwa Grundsicherung im Alter.

 

2.5 Heimbeirat oder Heimfürsprecher
Wir unterrichten die Angehörigen über Aufgaben und Befugnisse eines Heimbeirates oder eines Heimfürsprechers, deren Arbeit wir sehr schätzen und laden Angehörige explizit dazu ein, hierbei zu unterstützen und auf diesem Wege an der stetigen Entwicklung unseres Pflege- und Betreuungsangebotes mitzuwirken.

 

3. Formen der Informationsübermittlung
Wir nutzen eine Vielzahl verschiedener Anlässe, um Angehörige über aktuelle Entwicklungen zu unterrichten (z.B. Tag der offenen Tür, Angehörigenabend, Informationsveranstaltungen, usw.). Gleichzeitig sammeln wir auch selbst Informationen.

3.1 Erstgespräch
Wir untergliedern den ersten Kontakt zum neuen Bewohner in zwei Phasen:
 
Das Erstgespräch / Informationsgespräch dient dem gegenseitigen Kennenlernen. Wir präsentieren dem pflegebedürftigen Senioren und seinen Angehörigen unser Pflegeangebot. Wir erfragen die Wünsche des Senioren und prüfen, ob wir die gewünschte Pflege erbringen können.
Wenn der Kunde Interesse zeigt, schließt sich daran das pflegerische Erstgespräch an. Hier wird der genaue Gesundheitszustand ermittelt, dokumentiert und die notwendige Pflege genau geplant.

 

3.2 Bei jedem Besuch
Wenn ein Angehöriger den Senioren besuchen will, informieren wir ihn durch die Bezugspflegekraft über relevante Befindensveränderungen.

 

3.3 Telefon
Ggf. kontaktieren wir Angehörige bei Bedarf auch telefonisch.
Informationen, die keinem Datenschutz unterliegen, können auch per eMail oder per Fax versandt werden. Zu diesem Zweck werden die eMail-Adressen und Faxnummern der Angehörigen gespeichert.

 

3.4 Regelmäßige Angehörigentreffen
Wir organisieren Angehörigen-Treffen und fördern den Erfahrungs- und Meinungsaustausch. Diese Treffen finden mindestens 1-2 mal im Jahr statt.. Die Bekanntmachung dieser Termine erfolgt in der Heimzeitung, auf unserer Homepage sowie auf dem schwarzen Brett. An den Treffen nehmen die Heimleitung, die Pflegedienstleitung sowie ein Mitglied des Heimbeirates teil.

 

3.5 Sprechstunde
Von Montag bis Freitag (13:00-16:00 Uhr) haben alle Bewohner die Möglichkeit bei Herrn Prell wegen allen Anliegen vorzusprechen. Auch können jederzeit Termine dafür vereinbart werden.

 

3.6 Schwarzes Brett
In allen Wohnbereichen findet man Informationswände. Diese sind für uns ein zentrales Mittel zum Informationsaustausch, auch mit Angehörigen. Die Inhalte werden immer auf dem neusten Stand gehalten:

  • Wochenplan mit der Tagesstruktur und den Beschäftigungsangeboten
  • Informationen zu öffentlichen Veranstaltungen wie etwa Vorträge oder Feierlichkeiten.
  • Informationen zum „Horänder-Hauskonzept“
  • Information zum Unfall- und Brandschutz
  • Aushänge des Heimbeirates
  • Adressen und Telefonnummern der Aufsichtsbehörden (nur im Eingangshallenbereich)
  • Sonstiges

 

3.7 Hauszeitung:
Vier mal im Jahr veröffentlichen wir eine Hauszeitung, Inhalte sind u.a.:

  • Gedicht
  • Meditation
  • Kurzgeschichte
  • Meditation
  • Kurzgeschichte
  • Gesundheitsseite
  • Berichte über wichtige Ereignisse aus dem vergangenen Halbjahr inklusive vieler Fotos
  • Geburtstage im nächsten Halbjahr
  • Quizseite mit Lösungen
  • Interview mit wichtigen Personen des Pflegeheims, etwa dem Heimbeirat, der Hygienebeauftragten usw.
  • Informationen über neue Mitarbeiter
  • Termine im nächsten Halbjahr
  • Witzparade
  • Hinweis zum Beschwerdemanagement

 

4. Einbezug der Angehörigen in den Pflegeprozess
Der Pflegeprozess ist ein systematischer Problemlösungsprozess. Mit ihm gelingt es den professionellen Pflegekräften, den Pflegebedarf zu strukturieren.

 

Am besten gelingt der Pflegeprozess, wenn sich die Angehörigen bzw. der Bewohner aktiv daran beteiligen. Sie informieren z.B. über bestimmte Gewohnheiten, Eigenheiten und Rituale. Wichtig ist auch zu wissen, was der Bewohner noch selbst machen kann, damit die Pflegemaßnahmen und die verbliebenen Fähigkeiten individuell geplant werden können. Wenn diese bekannt sind, fällt es viel leichter, die tägliche Pflege und Betreuung individuell zu gestalten.

Ein Beispiel: Der Bewohner hat bei hohen sommerlichen Temperaturen zu wenig getrunken. Er benötigt mehr Flüssigkeit. Die Pflegefachkraft erkundigt sich: Wie viel trinkt der Bewohner zurzeit? Was trinkt er gerne? Zu welchen Zeiten trinkt er üblicherweise? Kann er das Getränk selbst zu sich nehmen? Die Flasche öffnen usw.? Diese Informationen sollten gemeinsam im Gespräch zusammengetragen werden, um geeignete Maßnahmen planen zu können. Ganz wichtig ist die Beachtung der Prägung und der Hintergrund der Biografie / auch Gefühlsbiografie (z.B. nach Prof. Böhm)

Etwa:

  • Bereitstellen der Getränke an einem Ort, den der Bewohner problemlos erreichen kann.
  • Tee bereitstellen, weil das sein Lieblingsgetränk ist usw.
  • Angehörige und Pflegekräfte reichen regelmäßig Getränke an und achten auf die Menge usw.
  • Hinweise wie: „Trinken ist wichtig“ und entsprechende Hinweisschilder


Angehörige können an Fallbesprechungen teilnehmen, soweit diese den jeweiligen Familienangehörigen thematisieren.

 

4.1 Mithilfe bei der Biographiearbeit:
Die Biographiearbeit ist ebenfalls fester Bestandteil des Pflegeprozesses. Um etwas über das Leben des Bewohner zu erfahren, sind der Bewohner selbst und seine Angehörigen die wichtigsten Informationsquellen (u.a. Fragenkatalog für Angehörige).


Jeder Mensch hat seine eigenen prägenden Lebenserfahrungen und -einstellungen. Er hat im Laufe der Zeit bestimmte Problemlösungsmöglichkeiten entwickelt (Copings), hat Eigenheiten, bestimmte Gewohnheiten und Rituale, die sein Leben bestimmen. Die Generation, die heute Pflege und Betreuung braucht, hat in ihrer Kindheit oder in ihrer Jugend Kriegserfahrungen durchmachen müssen und ist nicht selten traumatisiert. Diese Erfahrungen können sich in der täglichen Pflege und Betreuung widerspiegeln.


Beispielsweise eine Bewohnerin die dementiell verändert ist und vielleicht gerade diese Phase ihres Lebens (Prägungszeit) wieder erlebt, hortet und isst Lebensmittel, obwohl das Mindesthaltbarkeitsdatum längst abgelaufen ist oder diese bereits verschimmelt sind. Die Begründung für dieses Verhalten liegt in den Kriegserlebnissen, wo Hunger herrschte und Nahrungsmittel knapp waren. Lebensmittel wurden nicht einfach weggeworfen. In der professionellen Pflege wird die Sammlung dieser Informationen deshalb auch unter dem Begriff Biographiearbeit oder psychobiografisches Arbeiten zusammengefasst. In der Biografie liegt häufig der Schlüssel für uns unverständliche Handlungen.

 

4.2 Gestaltung der äußeren Umgebung
Insbesondere dementiell erkrankten Senioren fällt es häufig schwer, sich an das Leben im Pflegeheim zu gewöhnen. Daher ist es sehr wichtig, dass Angehörige mithelfen, den neuen Lebensraum einzurichten. Wir bieten den Bewohnern etwa an, dass diese kleinere persönliche Möbelstücke in das neue Zimmer mitbringen können.
  Auch bei der Raumdekoration berücksichtigen wir (so weit wie möglich) die Wünsche des Bewohners. Neben Wandschmuck können vor allem Fotos ein Gefühl des "Zuhauseseins / Daheimgefühl" vermitteln.

 

4.3 Gestaltung des sozialen Lebens
Kommunikation, Geselligkeit und Lebensfreude bereichern das Leben in unserem Pflegeheim. Wir motivieren und fördern Angehörige, die sich aktiv in die Gestaltung des sozialen Lebens einbringen möchten.
  Alle Angehörigen sind zu den Feiern eingeladen, die im Laufe des Jahres hier stattfinden, etwa das Sommerfest, die Weihnachtsfeier, Fasching usw.
  Darüber hinaus bieten wir Angehörigen die Möglichkeit, eigene Feste in der Einrichtung zu planen und durchzuführen. Dieses etwa zu Geburtstagen von Bewohnern, einer goldenen Hochzeit oder anderen Jubiläen.

 

4.4 Angehörigenarbeit im Rahmen der Sterbebegleitung
Für Sterbende sind dessen Angehörige zumeist die zentralen Bezugspersonen. Wir stellen daher schon im Vorfeld sicher, dass die Angehörigen rechtzeitig in die Einrichtung gerufen werden. Wir nehmen auf die angespannte Gefühlslage der Angehörigen entsprechend Rücksicht.
  Wir sehen die Angehörigen auch über den Tod des Senioren hinaus als Partner. Wir lassen die Angehörigen nicht mit ihrer Trauer allein, sondern halten den Kontakt aufrecht. Wir laden den Angehörigen auf Wunsch weiterhin zu allen Veranstaltungen ein.

 

4.5 Angehörige als ehrenamtliche Mitarbeiter


Die ehrenamtliche Hilfe der Angehörigen ist für uns unverzichtbar. Mit deren Hilfe bieten wir unseren Bewohnern eine Betreuung, die von professionellen Mitarbeitern in dem gewünschten Umfang und  Niveau nicht immer allein sichergestellt werden kann.

Gemeinsam erstellen wir mit den Angehörigen ein Leistungsspektrum. Dieses definiert die Bereiche, in denen sich die ehrenamtlichen Mitarbeiter engagieren können. Der Schwerpunkt liegt dabei in der Betreuung. Also etwa Gespräche, Spiele oder Spaziergänge, aber auch handwerkliche oder hauswirtschaftliche Tätigkeiten.

Wir richten Patenschaften für Bewohner ein, die keine Bezugspersonen mehr haben und deshalb zu vereinsamen drohen. Der ehrenamtliche Helfer besucht diese Bewohner regelmäßig.

Wir haben die Erfahrung gemacht, dass es den Angehörigen häufig deutlich besser gelingt, den Bewohner zu aktivieren. Dieses gilt vor allem für Pflegemaßnahmen, die dem Bewohner unangenehm sind.

Alle ehrenamtlichen Mitarbeiter werden von uns sorgfältig angeleitet. Wir machen die Helfer ggf. mit den Pflegestandards des QM-Handbuches vertraut. Wir sensibilisieren sie insbesondere für die häufigsten Gesundheitsgefahren, etwa das Dekubitusrisiko bei bettlägerigen Bewohnern.

 

4.6 Der Angehörige als gesetzlicher Betreuer
Viele Senioren sind etwa aufgrund einer dementiellen Erkrankung nicht mehr in der Lage, ihre eigenen Angelegenheiten zu regeln. In einem solchen Fall empfehlen wir beim zuständigen Betreuungsgericht die Bestellung eines gesetzlichen Betreuers zu beantragen. Dieser kann je nach den gerichtlichen Vorgaben unterschiedliche Aufgabenbereiche haben:

  • Gesundheitsführsorge
  • Aufenthaltsbestimmung
  • Vermögensfürsorge
  • Entgegennahme und Öffnen der Post

Wir klären, welche Aufgabenbereiche der Betreuer hat und beteiligen ihn entsprechend an den Entscheidungsprozessen. Er muss also über alle relevanten Entwicklungen informiert werden und ggf. um Erlaubnis gebeten werden. Rückfragen sind ggf. nötig bei:

  • finanzielle Fragen, etwa die Zuzahlung zu Medikamenten oder der Eigenanteil bei der Finanzierung des Pflegeplatzes
  • Gestaltung der Ernährungspläne
  • freiheitseinschränkende Maßnahmen, insbesondere die Beantragung von Fixierungen
  • Gestaltung des Bewohnerzimmers (privater Bereich)
  • ärztliche Behandlung, insbesondere Medikamentierungen

Nicht alle Entscheidungen darf der Betreuer allein treffen. Bei verschiedenen Punkten ist die Zustimmung des Vormundschaftsgerichts erforderlich, etwa:

  • Auflösung der Wohnung
  • umfangreiche, gefährliche und unumkehrbare invasive Eingriffe (etwa Sterilisationen)
  • umfangreiche finanzielle Transaktionen (Verkauf einer Immobilie, Transfer von Wertpapieren usw.)

 

5. regelmäßige Kundenbefragungen
Wir führen im Rahmen unseres Qualitätsmanagements mehrmals jährlich anonyme Kundenbefragungen durch. Angehörige und Bewohner bekommen von uns einen einfachen kurzen Fragebogen mit der Bitte, ihn auszufüllen und an uns zurück zu geben.
Damit wollen wir unsere Stärken und Schwächen herausfinden, um unsere Dienstleistungen an die Bedürfnisse und Wünsche anzupassen. Unsere Fragen betreffen z.B. folgende Bereiche:

  • Ordentlichkeit und Freundlichkeit der Mitarbeiter
  • Erbringung der vereinbarten Leistungen
  • Pflege und Betreuung durch kontinuierlich gleiche Pflegekräfte
  • Sauberkeit der Einrichtung
  • Qualität der Speisen und Getränke
  • Sonstiges

 


6. Beschwerdemanagement
Wir nehmen jede Beschwerde ernst. Deshalb haben wir ein Beschwerdemanagement mit geregelten Strukturen, Abläufen und Verantwortlichkeiten eingerichtet. Unsere Ziele eines Beschwerdemanagements sind:

  • Die Zufriedenheit der Angehörigen wieder herzustellen,den Beschwerdeweg für Angehörige so leicht wie möglich zu machen.
  • Den Inhalt der Beschwerde zur Verbesserung der Leistungen zu nutzen.
  • Die Qualität der Leistungen in unserem Pflegeheim zu  sichern und weiterzuentwickeln.

 
Wir bieten Angehörigen mehrere Möglichkeiten an, eine Beschwerde an uns zu richten:

  • Angehörige können ihre Beschwerde selbstverständlich in einem Gespräch mit unserem Mitarbeiter mitteilen. Dieser nimmt die Beschwerde schriftlich auf und gibt sie an den dafür Zuständigen weiter.
  • Wir haben vor dem Verwaltungsbüro einen nicht einsehbaren Kummerkasten. Hier können Angehörige die Beschwerde anonym einwerfen.
  • Jede Beschwerde wird bei uns dokumentiert und regelmäßig in einem Qualitätszirkel oder beim täglichen Briefing (10.30 Uhr/Mo-Fr/Büro von Hr. Prell) diskutiert, um ggf. Abläufe und Verantwortlichkeiten zu verändern. Wir sagen zu, dass auf die Beschwerde innerhalb von einer Woche reagiert wird und wir uns um eine schnellstmögliche Lösung bemühen werden.
  • Die Abläufe unseres Beschwerdemanagements können Angehörige in unserem Qualitätsmanagementhandbuch auf Wunsch nachlesen.

 

Copyright
Das hier beschriebene Angehörigenkonzept des Senioren- und Pflegeheim Horänder, seine Inhalte (Texte und Bilder), unterliegen dem Copyright. Jede Veröffentlichung oder Weiterverwendung, auch auszugsweise, ist ohne vorherige schriftliche Einverständniserklärung des Eigentümers nicht gestattet.

bói tình yêu