Pflegeleitbild

Auszug aus unserem Pflegeleitbild

Pflegeleitbild:
Rollendefinition der Pflegenden

Aus unserer Unternehmensphilosophie und dem dort vorgetragenen Menschenbild folgt, dass wir als Pflegende die Bewohner nicht als nur als Gegenüber betrachten, sondern beide treten vielmehr in eine Art Partnerschaft ein, die den Pflegenden mit mehreren Rollen konfrontiert. Der Pflegende in Institutionen ist gleichermaßen emotional zugeneigter Mitmensch (persönliches Engagement), Experte (fachliches Wissen) und Dienstleister (marktorientierte, organisatorische und betriebswirtschaftliche Kompetenz).

Die genannte Rollenstufung hat mit den Besonderheiten in der Entwicklung helfender Berufe im Allgemeinen und der Altenhilfe im Besonderen zu tun. Altenpflege entwickelte sich innerhalb der letzten Jahrzehnte mehr und mehr zum ganzheitlichen, personenzentrierten und aktivierenden Tun, nimmt als solches auf die Gesamtbedürftigkeit der Menschen Rücksicht. Der Mensch ist ein Wesen mit einer Vielfalt von Bedürfnissen, angefangen von rein körperlichen und lebenserhaltenden bis hin zu religiösen und der Frage nach dem Sinn. Die Gesamtheit aller dieser Lebensvollzüge, aber auch deren problematischen Seiten und Verluste, macht das aus, was wir meinen, wenn wir von Ganzheitlichkeit sprechen. Im Blickwinkel dieser Ganzheitlichkeit gewährleisten wir eine sach- und fachkundige, zielgerichtete Pflege.

Unter Pflege und Betreuung verstehen wir:

  • Vertrauen schaffen
  • Würde- und respektvoller Umgang mit unseren Bewohnern.
  • Akzeptanz der individuellen Eigenheiten und Gewohnheiten derBewohner.
  • Aufbau eines tragfähigen und offenen Bezugs zwischen Bewohner, Angehörigen und Personal.
  • Die persönliche Freiheit des Glaubens und die Möglichkeit diesen auszuüben.

  • Verantwortung übernehmen
  • Fachkompetente Pflege nach medizinischen und pflegewissenschaftlichen Erkenntnissen.
  • Den Menschen in seiner Ganzheitlichkeit erkennen und einbeziehen.
  • Den Menschen in schwierigen Lebenssituationen begleiten und diese mit ihm leben.

  • Selbstbestimmung erhalten und fördern
  • Individuelle Ressourcen erkennen und fördern.
  • Eigen- und Selbständigkeit erhalten und fördern.
  • Aufbau eines biographieorientierten Bezuges zum Bewohner.

 


 

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